Täglich laufen hunderte oder tausende Menschen an deinem Geschäft vorbei. Für andere lokale Unternehmen ist genau diese Laufkundschaft wertvoll. Als Standortpartner stellst du deine Schaufensterfläche zur Verfügung und wirst an den Werbeeinnahmen beteiligt. Hier erklären wir, wie das Modell funktioniert, für wen es sich eignet und was du realistisch erwarten kannst.
Das Prinzip in drei Sätzen
Im Schaufenster wird eine transparente LED-Folie installiert. Auf ihr laufen deine eigenen Angebote und Clips von lokalen Werbepartnern, zum Beispiel von Friseur, Autohaus oder Praxis aus der Nachbarschaft. Von den Werbeeinnahmen an deinem Standort erhältst du 50 Prozent.
Was SchaufensterClip übernimmt
- Hardware, Software und Montage
- Gestaltung der Werbeclips (Mediengestaltung)
- Wartung und technischer Support
- Akquise von Werbepartnern und begleitende Social-Media-Kampagnen
- Ein persönlicher Medienbetreuer als Ansprechpartner
- Ein Partner-Account, in dem du Buchungen und Einnahmen transparent siehst
- Eine eigene Standortseite und den Eintrag auf der Standortkarte
- Auszahlung deines Anteils innerhalb von 14 Tagen
Was du beiträgst
- Die Schaufensterfläche, auf mindestens 50 Prozent der Werbezeit laufen Clips von Dritten
- Die Finanzierung der Anlage über ein Leasing (siehe unten)
- Deine Kontakte: Du sprichst rund 10 Geschäftskontakte aus deinem Umfeld an, etwa Lieferanten oder befreundete Betriebe
- Ein kurzes Empfehlungsschreiben oder Video, das bei der Akquise hilft
Voraussetzungen für einen Standort
| Kriterium | Anforderung |
|---|---|
| Unternehmen | besteht seit mehr als 3 Jahren |
| Standort | für 48 Monate gesichert |
| Frequenz | ca. 2.500 Passanten oder Fahrzeuge pro Tag |
| Glasfläche | mindestens 72 cm Breite |
| Werbezeit | mindestens 50 % für Dritte |
Die Kosten
Die Anlage wird über ein Leasing finanziert:
- 350 € netto pro Monat über 48 Monate, für bis zu 6 Folienmodule
- Zinssatz je nach Bonität etwa 8 bis 13 Prozent
- einmalig 150 € Bearbeitungsgebühr
Was ist realistisch?
Die Einnahmen hängen davon ab, wie viele Werbepartner an deinem Standort buchen. Werbekunden zahlen je nach Paket ab 30 € pro Monat. Bei gut gebuchten Standorten sind laut SchaufensterClip bis zu 1.500 € Anteil pro Monat möglich. Das ist ein Spitzenwert, kein Durchschnitt.
Ein dokumentiertes Beispiel: Der Snackstore „Die Snacker“ erzielt rund 613 € Werbeeinnahmen pro Monat und berichtet zusätzlich von 12 Prozent mehr Umsatz, weil die eigene Werbung im Fenster mehr Laufkundschaft ins Geschäft holt.
Ehrlich gesagt: In den ersten Monaten baut sich das Werbepartner-Netz am Standort erst auf. Wer selbst aktiv Kontakte vermittelt, kommt deutlich schneller auf Einnahmen, die die Leasingrate übersteigen.
Chancen und Risiken auf einen Blick
| Chancen | Risiken |
|---|---|
| Zusätzliche, laufende Einnahmen | Einnahmen schwanken mit der Zahl der Buchungen |
| Moderne, helle Eigenwerbung im Fenster | 48 Monate Bindung durch das Leasing |
| Mehr Aufmerksamkeit und Laufkundschaft | Ein Teil der Werbezeit gehört Dritten |
| Netzwerk mit lokalen Unternehmen | Eigenes Engagement bei der Akquise nötig |
Fazit
Für Geschäfte mit hoher Frequenz kann das Schaufenster mehr sein als Deko: eine Werbefläche, die sich über die Einnahmen ganz oder teilweise selbst trägt und dem eigenen Geschäft zusätzliche Kundschaft bringt. Ob dein Standort passt, prüft SchaufensterClip kostenfrei. Alle Details findest du auf der Seite für Standortpartner; die Technik im LED-Folien-Shop.
Quellen
- Konditionen und Voraussetzungen: vertriebspartner.schaufenster-clip.eu (Stand Oktober 2026)
- Referenz „Die Snacker“: schaufensterclip.de
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